5. Bericht: Aachen, Essen, Münster

Um deutsche Kultur, deutsches Leben und Deutsche besser kennenzulernen, nahmen wir beide an der Reise nach Aachen, Essen und Münster teil. Die erste Station war Aachen. Am ersten Tag hat Dagmar uns viel von Aachen gezeigt, z.B. den Dom, das Rathaus, die Uni RWTH und die Innenstadt. Natürlich hatten wir Mittagessen in einem alten, aber schönen Restaurant und Kaffee im berühmtesten Café von Aachen. Nachts wohnte ich bei Gisela und wir haben eine Fernsehsendung geguckt. Zhujun wohnte bei Frau Stähler. Sie haben gekegelt. Am zweiten Tag sind wir zu Frau Webster nach Kornelimünster gefahren. Frau Webster hat uns die wunderschöne Stadt Monschau gezeigt. Nachmittags sind wir zurück nach Kornelimünster gefahren und haben in Frau Websters Haus Kaffee getrunken. Und dann haben wir die Stadt Kornelimüster angeguckt. Danach sind wir zurück nach Aachen gefahren. Das junge SI-Mitglied Carin hat uns das Museum Ludwig und das Klinikum gezeigt. Gisela hat uns zum Abendessen eingeladen. Wir hatten eine schöne Zeit.

Am nächsten Tag nach einem schönen, leckeren, typisch deutschen Sonntagsfrühstück sind wir nach Essen gefahren. Frau Jenderek hat uns abgeholt. Zuerst sind wir zu ihrem Haus gefahren haben die große Familie gesehen. Dann sind wir zur Villa Hügel gegangen. Das ist ein sehr großes Haus von Alfried Krupp von Bohlen. Nein, das ist gar kein Haus, sondern ein Schloss! Wir haben den prunkvollen Saal, wunderbare Holzschnitzkunst, fantastisches Design gesehen, die traditionelle Atmosphäre genossen und vieles über die Geschichte gehört. Danach sind wir im großen Park ein bisschen spazieren gegangen. Ungefähr eine halbe Stunde später sind wir zu einem modernen Museum gegangen. Dort war eine Firma für Kohlenbergbau. Mann kann die früheren Maschinen und Arbeitssysteme und auch die Geschichte der Stadt kennenlernen. Nachdem Frau Jenderek uns das Rathaus gezeigt hat, sind wir nach hause gefahren. Ihr Mann hatte schon eine leckeres, reichhaltiges Abendessen fertig gemacht. Wir haben viel Lustiges geredet. Danach sind wir in einen kleinen Stadtteil, der „Werden“ heißt, gefahren. Im silbrig-weißen Mondschein haben wir einen beschwingten Spaziergang durch die Gassen gemacht.

Am zweiten Tag haben wir die Innenstadt gesehen, dann Tschüss gesagt und den Zug nach Münster genommen. Als wir ausgestiegen, bot sich uns ein erstaunlicher Anblick: So viele Fahrräder! Zum Mittagessen haben wir bei Frau Kronenberger-Hüffer Reis gegessen. Dann hat uns die Tochter ihre frühere Grundschule zeigt. Und dann sind wir in die Innenstadt gefahren. Frau Kronenberger-Hüffer hat uns die besonderen Merkmale dieser Häuser, die moderne Bibliothek und den berühmten Dom gezeigt und uns viel zur Geschichte erklärt. Gegen 20 Uhr sind wir zur Schwimmschule gefahren und haben die zwei Kinder abgeholt. Anschließend haben wir zusammen Pizza gegessen und ein bisschen Uno-Karten gespielt. Am nächsten Morgen haben wir von FrauKronenberger-Hüffer Fahrräder bekommen, dann haben wir eine schöne Reise mit Fahrrad durch die Stadt gemacht. Stadtmuseum, Schloss-Universität, schöner See usw. Nach den Mittagessen haben wir mit den Kindern gespielt und schöne Fotos gemacht. Dann sind wir zur Fußgängerzone gegangen. Wir beide haben viele kleine besondere Sachen gekauft. Als die Zeit zum Tschüss-Sagen kam, sind wir beide in den Zug nach Hildesheim eingestiegen. Fünf Tagen, drei Städte, vier Familien, viele Leute, viel gesehen, viel Kultur, ein Eindruck — wir fühlen uns wie zu Hause und im Herzen warm.