2a. Bericht: Magdeburg, Leipzig, Dresden

Wir trafen uns am Hildesheim Hauptbahnhof. Hier begann unsere Reise nach Osten.Drei Städte: Magdeburg, Leipzig und Dresden besuchten wir und Unterkunft wurde von den Soroptimist Frauen besorgt.

1-2 Tag. Erste Stadt war Magdeburg- die Hauptstadt Sachsen-Anhalt und liegt an der Eibe. Wir kamen mit dem Auto Frau Koch und Antje Drux (Präsidentin des Clubs in Magdeburg) holte uns abg. In den Jahren des Krieges wurde fast die ganze Stadt zerstört und danach neugebaut. Es ist ganz moderne Stadt, aber der Magdeburger Dom hielt seit hunderte Jahren stand und lass die Magdeburgern darauf stolz sein. Er ist der älteste Dom in Gotischer Stil Deutschlands. Hier wurde Otto der Erste begraben. Ganz witzig fanden wir das Hundertwasserhaus. Es liegt nicht weit vom Dom, so konnten wir alles auf einmal besichtigen. Danach fuhren wir mit dem Auto durch die Stadt, Theaterbesuch hatte Antje noch vor. Und das war eine wunderschöne Idee. Seit langem besuchten wir Theater nicht und der Stück über zweier Beziehung, den wir gesehen haben, war hervorragend, was heutzutage nämlich aktuell ist. Anschließend kamen wir noch eine Kneipe vorbei, wo eine Band 70-80er Jahre gespielt hat. Das war witzig.

Die Zeit ist schnell vorbeigekommen und am nächsten Tag mussten wir schon nach Leipzig fahren. Aber Antje Drux und Magdeburg bleiben als schöne Erinnerung.

2-4 Tag. Leipzig ist eine Muster Messe Stadt und eine der lebendigsten Städten Deutschlands. Schon am ersten Tag kennten wir viele Soroptimist Frauen in Leipzig lernen. Sie machen im Moment ein Projekt "Jede Oma zählt" und helfen die Großmütter, die ihre Enkel allein großwachsen, weil die Eltern von Kindern von AIDS gestorben sind. Hier trafen wir uns mit Frau Wittekind (Präsidentin des Clubs in Leipzig), bei ihr sollten wir 2 Tagen bleiben.

Am nächten Tag organisierte sie eine Stadtrundfahrt für die Soroptimist Frauen aus Schweiz und uns, so konnten wir einen schönen Überblick von Stadt bekommen. Besonders beeindruckte das Völkerschlachtdenkmal- das größte Denkmal Europas (I) und eines der Wahrzeichen Leipzigs. Danach gab es Zeit das Stadtzentrum anzusehen und die Ausstellung zum 600-jährigen der Universität Leipzig im Alten Rathaus "Erleuchtung der Welt" zu besuchen. Über 700 einzigartige und herausragende Objekte veranschaulichen das  wissenschaftliche Denken und Arbeiten an der Alma mater Lipsiensis, stellen die Bezüge zwischen den verschiedenen Wissensbereichen her und zeigen das Zusammenwirken mit Stadt und Region auf. Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, Bildung und Wissenschaft als Ganzes zu präsentieren, was ganz gelungen ist. Danach genossen wir den Blick auf Leipzig vom City-Hochhaus Leipzig am Augustusplatz, der mit 142,5 Metern (Gesamthöhe mit Antennenträger 155,40 Meter) und 29 Etagen das höchste Gebäude Leipzigs ist. Den Rest des Tages verbrachten wir zu Hause, führend die Diskussion an dem Tisch. Wir erfuhren viel über Ossis und Wessis, über ihre schwere Beziehungen und Missverständnisse .. . Apropos, bald wird der Tag der Vereinigung (3. 10)!

Morgen des nächsten Tages wurde nichts geplant, deswegen bummelten wir durch die Stadt, erwartend auf unseren Zug nach Dresden . . . Wir hatten die Zeit einfach genossen: machten die Fotos, saßen in Cafes und lachten (im guten Sinn) über sächsische Akzent.

4-7 Tag. Am vierten Tag unserer Reise kamen wir nach Dresden und wurden von Frau Walser (Präsidentin des Clubs in Dresden) vom Hauptbahnhof abgeholt. Das war schon Abend, aber wir verloren die Zeit nicht. Moritz (der Sohn von Frau Walser) nahm uns rnit und zeigte die Neustadt, Studentenstadtviertel. Hier blüht das Nachtleben: viele Kneipen sind von Jugendlichen überfüllt, auf jeder Strassenecke sitzen sie gemütlich, trinkend inzwischen durch das Bier und unterhalten sich. Obwohl wir schon bissehen müde waren, amüsierten wir uns.

Morgen früh besichtigten wir mit Frau Walser Schloss und Park Pillnitz, der vom polnischen König im chinesischen Stil gebaut wurde. Die Schlossanlage Pillnitz ist ein außergewöhnliches Ensemble aus Architektur und Gartengestaltung, eingefügt in die Flusslandschaft vor den Weinbergen des Elbtals. Nachmittag bevorstand uns Stadtmitte: Zwinger, Gemäldegallerie und Frauenkirche. Diese Stadt ist einfach wunderschön. Wir waren tief beeindruckt von der Geschichte, den liebenswürdigen Menschen und all den vielen Sehenswürdigkeiten.

Nächsten Tag erlebten wir eine Zeitreise in das barocke Dresden von 1756 im Panometer. Es war so ein Gefühl, als ob wir wirklich auf dem Turm der Hofkirche im Dresden des Jahres 1756 standen. Wir ließen unseren Blick über Frauenkirche, Hausmannturm und Kreuzkirche schweifen. Auch konnte man die Flanierenden im Brühlsehen Garten, Handwerker auf dem Dach der Hofkirche, Bauern, Marktleute und Müßiggänger in den Straßen beobachten. In einem Zimmer daneben wurde auch den Film gedreht, wie und von wem das riesige Panoramabild gemacht wurde.

Wir konnten nicht davon träumenl Aber wir waren in Sächsischen Schweiz I Es ist wunderschon da. Man kann viel wandern und die Luft ist sooooooooooo frisch.

Wir möchten von ganzem Herzen vielen Dank Frau Koch, Frau Ruhnau und alle Soroptimist Frauen für solches Projekt sagen. Vielen Dank auch die Frauen, bei deren wir bleiben durften und die mit uns Verschiedenes unternahmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Anastasia und Ksenia