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Verleihung des Sophia-Preises in Hannover

Soroptimist International Club Hildesheim gratuliert den Sophia Preisträgerinnen von SI Hannover. Der Wissenschaftspreis wurde heute an 4 junge Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben. Vom Club Hildesheim waren Almut von Woedtke und Claudia Vollmer dabei. Beeindruckend, was die Frauen jeweils in ihren Fachbereichen geleistet haben. Daneben haben sie sich auch noch bürgerschaftlich engagiert oder Kinder erzogen. Dr Lisa Gaupp erhielt den Preis für eine Arbeit an der Hochschule für Musik Hannover zu einer Arbeit zur Kulturvermittlung und Musikvermittlung im postmigrantischen Prozess. Sophia Herbert arbeitete zu einem Thema aus dem Bereich der Nanotechnologie. Anja Koch entwickelte und erprobte ein Curriculum für die Kranken- und Gesundheitspflege.  Dr Maren Mylius forschte zur Behandlung papierloser Flüchtlinge durch die Gesundheitsämter in Deutschland. Ein Thema, das die Gesundheitsämter stärker interessieren sollte: Das Menschenrecht auf Gesundheit gilt auch für sogenannte illegale Flüchtlinge. Eindrucksvoll trug Sie die Problematik vor, die zum Beispiel dazu führt, dass schwangere Frauen nach einer Vorsorgeuntersuchung im kommunalen Gesundheitsamt im Park übernachten müssen. Und frühgeborene Kinder keine Versorgung erhalten, weil diese niemand finanziert. Wir wünschen den Preisträgerinnen viel Erfolg bei ihrer weiteren beruflichen und wissenschaftlichen Laufbahn und auch für ihre persönliche Entwicklung!"

Gerüstet für den Frühling

Beladen mit Kinderfahrgeräten und Spielzeug aller Art, Kleiderspenden und sogar einem Bügelbrett, fuhren in diesen Tagen drei Fahrzeuge auf das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge der Johanniter in Sarstedt. Am Steuer saßen die „besten Schwestern“ des Soroptimist-Clubs Hildesheim, die von fleißigen Helfern der Einrichtung und von Sylke Heun, Pressesprecherin der Johanniter, bereits freudig erwartet und begrüßt wurden. Dank der Verbindung der Past-Präsidentin Gerda Schultze-Tostmann zu den Johannitern, befand sich unter den ausgeladenen Spenden auch ein großer Karton mit neu gekaufter Unterwäsche für Frauen und Kinder; eine Spende, die sehr benötigt, aber selten abgegeben wird. Das Geld dafür hatten die umtriebigen Frauen des Clubs bei dem Weihnachtsmarkt in Hoheneggelsen eingenommen.

Obwohl das Erstaufnahmelager nur bis zum 30.06.2016 bestehen bleiben soll, beherbergt es noch ca. 800 Flüchtlinge, darunter ca. 300 bewegungsfreudige Kinder im Alter zwischen wenigen Tagen und 15 Jahren, wie der Leiter der Einrichtung, Klaus Bruns, den Soroptimistinnen bei einem kleinen Rundgang erklärte. Begeistert waren die Clubmitglieder, unter ihnen die Präsidentin Almut von Woedtke, von der Spielhalle „Kunterbunt“, die auf ca.4000m2 neben zahlreichen abgetrennten Spiel- und Sitzecken auch eine Schultafel und -tische aufzuweisen hat. Der Clou der Halle ist jedoch ein aufgemalter Straßen-Parcours mit Fußgänger-Zebrastreifen und Verkehrsschildern. Dafür und, gerade jetzt im Frühling, für die weitläufige, geschützte Außenanlage sind die gespendeten Fahrräder, Roller, Kleinfahrzeuge und Inliner mit Schutzausstattungen des Soroptimist-Clubs eine sehr begrüßte Bereicherung.

Stehend Zweite von links Annette Jander, Almut von Woedtke (Präsidentin), Gerda Schultze-Tostmann (Past-Präsidentin)

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

"Wir brechen das Schweigen", so heißt die Mitmachaktion, zu der das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anläßlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen aufruft. Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein Tabuthema. Obwohl jede dritte Frau in Deutschland schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt hat, wird dies kaum bemerkt. Nur jede fünfte Frau nimmt Kontakt zu einer Beratungsstelle auf. 

Die Schirmfrau der Aktion, Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig, lud Unterstützerinnen des Hilfetelefons zum Empfang nach Berlin. Almut von Woedtke, Präsidentin von Soroptimist International Club Hildesheim, war in ihrer dienstlichen Funktion als Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung dabei. Spontan ließ sich die Ministerin auch für den Hildesheimer Club der Soroptimistinnen mit ablichten. Der Club unterstützt die Aktion #schweigenbrechen. Die Nummer des Hilfetelefons lautet 08000116016, weitere Informationen unter www.hilfetelefon.de.

Der Serviceclub Soroptimist International in Hildesheim unterstützt die bundesweite Aktion gegen Gewalt. Bundesministerin Manuela Schwesig und Almut von Woedtke

Herzliche Einladung nach Lesse

Hallo und Guten Tag,

wer für den 31.Oktober, das ist ein Sonntag in diesem Jahr, Reformationstag und Halloween, noch nichts vor hat, mag vielleicht nach Lesse kommen. Dort findet zum "offenen Garten" ein Lichterfest statt. Wer möchte, kann sich von den Frauen von Soroptimist International Club Hildesheim mit Kuchen und Quiche und entsprechenden Getränken bewirten lassen. Anliegende Speisekarte gilt an dem Tag nicht. 

Vielleicht eine schöne Ausflugsidee. Ich werde in der Öffnungszeit von 13h bis 22h dort sein. Sehen wir uns? Ich würde mich freuen. 

Herzlicher Gruß

Almut v. Woedtke

P.S. Der Erlös kommt unseren Projekten zugute. 

Windmühlen für frischen Wind in Hildesheim

Zum 1200. Jubiläum der Stadt und des Bistums Hildesheim werden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Eines dieser „events“ fand am 26.März mit Unterstützung des SI-Clubs Hildesheim auf dem Marktplatz statt. Mit großem Elan steckten die Clubschwestern, gemeinsam mit den Organisatoren, in bereits angelieferte Heuballen 1200 kleine rote Windräder, die zum Mitnehmen für jedermann bestimmt waren. Nicht nur die Kinder, sondern auch viele Erwachsene erfreuten sich an dem roten Windmühlenmeer und griffen beherzt zu, um einige Mühlen für die Enkelschar mitzunehmen. Die Sorores füllten immer wieder entstandene Lücken auf und halfen schließlich beim Abbau der Installation. Diese kam auch bei den Medien gut an, und so wurden mehreren Fernsehteams und Journalisten entsprechende Auskünfte erteilt. Trotz des frühlingshaft kühlen Wetters eine gelungene Aktion!